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Ein Passivhaus darf einen Heizwärmebedarf (Energiekennzahl) von 15kWh/m2a nicht überschreiten.
Bei so guten thermischen Eigenschaften ist ein konventionelles Heizsystem nicht mehr nötig, das Haus wird durch die inneren Gewinne (Personen, Elektrogeräte) und die solaren Gewinne geheizt. Der Restwärmebedarf wird durch Erwärmung der Zuluft abgedeckt. Ohne kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist dies nicht möglich, weil die Lüftungswärmeverluste zu groß wären.
Ein Passivhaus bedarf einer sehr sorgfältigen Planung und Ausführung. Der große Vorteil des Passivhauses sind die sehr geringen Betriebskosten. Diese egalisieren den Mehraufwand von ca. 5% der Baukosten innerhalb kürzester Zeit.
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