Ist ein Keller wirklich notwendig?

Braucht mein Haus wirklich einen Keller? Eine Frage, die sich Häuselbauer zu Beginn ihres Projekts tatsächlich stellen sollten. Immerhin ist der Keller auch eine Preisfrage und nicht immer eine objektive Notwendigkeit.

Tatsache ist, dass ein Keller viele Vorteile bietet: Er lässt sich als Stauraum für Dinge des Alltags nutzen, die nicht ständig in Verwendung sind. Er ist ein beliebter Rückzugsraum für Partylöwen, Sportwütige, Kleinbahn-Enthusiasten und Spielzimmer für die Kleinen. Im Keller kann auch ein Wirtschaftsraum Platz finden. Und nicht zuletzt ist er der Standort erster Wahl für den Heizkessel, Warmwasserbehälter, ein allfälliges Brennstofflager, einen Serverraum, die Tiefkühltruhe und vieles mehr.

Gegen einen Keller spricht, dass dieser oft ein „Kältesee“ ist, der das ganze Jahr über unter dem eigenen Wohnraum liegt. Das kann zu Problemen führen: Wenn im Sommer warm-feuchte Luft in die Kellerräume eindringt, kondensiert die Feuchtigkeit der Luft leicht an den Wänden und kann Schimmelbildung begünstigen. Auch nicht zu vergessen: Mit zunehmendem Alter der Bewohner wird der Zugang zum Keller immer schwieriger – an der Kellertreppe führt kein Weg vorbei.

Eine mögliche Alternative sind Nebengebäude. Diese sind kostengünstiger in der Errichtung und haben zusätzlich den Vorteil, dass sie ebenerdig zugänglich sind. Die Nutzungsmöglichkeiten sind dieselben wie bei einem Keller.

„Keller ja oder nein“ ist schlussendlich eine Frage der Grundstücksgröße, der persönlichen Prioritäten und der finanziellen Möglichkeiten. Aus bautechnischer Sicht jedenfalls brauchen wir den Keller nicht.
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